

„Wassererlebnisse und experimente für Kinder“
Dieser Naturlehrpfad wurde 2005 aus Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanziert und vom Förderverein Lintorf e.V. in Bürgerarbeit errichtet. Die angesprochene Hauptzielgruppe sind Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren, denen ein Bezug zum Ökofaktor Wasser vermittelt werden soll. Verschiedene Forschungs- und Experimentierstationen geben die Möglichkeit Kenntnisse über Wasserverbrauch, Flora und Fauna im und am Wasser, Dynamik von Wasser in Flüssen, Böden usw. zu erlangen. Mit Hilfe des Wasserlabors (Station 10) kann die Flora und Fauna entlang des Naturlehrpfades untersucht und bestimmt werden.
Station 1 Das HunteeinzugsgebietBeschreibung: Eine dreidimensionale Reliefkarte stellt den Hunteoberlaufvon den Höhenzügen des Wiehengebirges bis zum Dümmer dar. Der Verlauf der Hunte und die begleitende Struktur der Landschaft im Altkreis Wittlage kann an dieser Station „begriffen“ werden. Standort: Fußweg, nähe Festplatz / Holzhütte |
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Station 2 Der FlusslaufBeschreibung: Die verschiedenen Lebensräume im Verlauf eines Fließgewässers werden hier exemplarisch dargestellt. Von den Quellen im Gebirge über die Bachregion, den Mittel- und Unterlauf im Flachland bis zur Mündung ins Meer sind die jeweiligen Abschnitte im Gewässerverlauf zu sehen. Standort: am Bachlauf, nähe Podest |
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Station 3 Die FlussbaustelleBeschreibung: Bei der „Flussbaustelle“ handelt es sich um eine Wassermatschanlage. Das Wasser fließt hier überwiegend durch einen vorgegebenen Verlauf in einer Sandanlage. Der aus Beton ausgeformte Wasserlauf verfügt über Stau- und Hindernismöglichkeiten, Mäander mit Prall- und Gleithängen. Standort: Sandsee im Kleinkinderspielbereich |
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Station 4 Der Boden als SaubermannBeschreibung: In den Röhren befinden sich über einem Filter verschiedene Substrate. Aus dem Bach kann trübes Wasser mit Bechern in die Röhren gefüllt werden. Unter den Trichtern befinden sich Auffangbehälter für das gefilterte Wasser. Die Kinder können hier das Wasserverhalten im Boden, die Durchflussgeschwindigkeit des Wassers, Reinigungsverhalten und Wasserspeicherkapazität beobachten und bekommen ein Gefühl für die Bedeutung und Schutzwürdigkeit des Bodens. Standort: Bachlauf, in Höhe der Kletterwand |
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Station 5 Der RegenmacherBeschreibung: In den Kästen befindet sich Boden mit verschiedener Oberflächenbeschaffenheit (mit und ohne Vegetation, verschiedenes Substrat). Mit Hilfe einer Gießkanne können die Besucher einen „künstlichen Regen“ erzeugen und die Wirkung des Niederschlags auf die verschiedenen geneigten Böden nachvollziehen. Auf dem offenen Boden kann Erosion und das schnelle oberflächliche Abfließen des Wassers beobachten, aber auch die Wasserrückhaltung auf dem bewachsenen Boden beobachtet werden. Standort: Bachlauf, zwischen Boulebahn und Steganlage |
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Station 6 Der WasserbottichBeschreibung: Mit einer Handpumpe kann an dieser Station ein großer Wasserbottich gefüllt werden. Wenn die Wassermenge, die dem täglichen bundesdeutschen Durchschnittsverbrauch (ca. 130 Liter Trinkwasser) entspricht, in den Bottich gepumpt wurde, bekommt der gefüllte Bottich Übergewicht und kippt in Richtung des Baches um. Der Körpereinsatz beim Pumpen soll einen emotionalen Zugang zur Problematik „Wasserverbrauch“ herstellen. Standort: Bachlauf, nördlich der Hängemattenschaukel |
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Station 7 Der WasserstrudlerBeschreibung: Der Wasserstrudler ist eine mit Wasser gefüllte Säule aus Plexiglas, in der ein von einer Handkurbel angetriebener Propeller das Wasser in eine Strudelbewegung versetzt. Es soll ein Eindruck von der Kraft, Energie und Dynamik des bewegten Wassers vermittelt werden. Der Wasserstrudler ist ein spielerisches Aktivelement, das einen ständigen Anreiz zur Handlung auslöst und somit einen sinnlichen Zugang zum Element Wasser schafft. Standort: Zwischen westlichem Eingang und Hütte |
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Station 8 Das UnterwasserseerohrBeschreibung: Ein Periskop erlaubt den Blick aus einem Unterseeboot an die Oberfläche beim Unterwasserperiskop wird diese Perspektive umgekehrt. Das Periskop ist drehbar am Podest über dem Käscherteich (Station 9) angebracht. Das Periskop ermöglicht einen völlig neuen Eindruck vom Leben im Teich unter ihm. Bei guten Licht- und Wasserverhältnissen können Fische und kleine Wassertiere beobachtet werden. Standort: Podest |
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Station 9 Der KäscherteichBeschreibung: Am Nordende des Platzes befindet sich am Ende des Wasserlaufs die Versickerungsfläche. Diese Fläche wird aufgeweitet zu einem kleinen Teich. Vom Podest aus können die Kinder hier kleine Wassertiere beobachten oder zu Untersuchung im Wasserlabor fangen. Standort: Steganlage / Podest |
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sBeschreibung: Das Wasserlabor befindet sich in der Unterrichts- und Versammlungshütte auf dem Platz. Und dient der intensiveren Bildungsarbeit mit Klassen und Gruppen. Im Wasserlabor gibt es einen Klassensatz der Ausrüstung, die zum Forschen und Experimentieren am Wasser erforderlich ist. Dazu gehören u.a. Käscher, Siebe, Becher, Fotoschalen, Becherlupen und Bestimmungsschlüssel. Mit dieser Ausrüstung können einfache Untersuchungen und Bestimmungen am Gewässer vorgenommen werden. Standort: Versammlungs- und Unterrichtshütte |
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